Montag, 22.03.2010
Ottmar Hitzfeld, Bert van Marvijk und Morten Olsen waren der Einladung des FC-Geschäftsführers Michael Meier gerne gefolgt, um einerseits als Nationaltrainer der Schweiz, der Niederlande und Dänemarks mit wichtigen Partnern und Sponsoren des 1. FC Köln über die bevorstehende WM zu sprechen, und andererseits, um die „Stiftung 1. FC Köln" bekannt zu machen und zu fördern.
Am 22. März versammelte sich eine Reihe von bedeutenden FC-Partnern in der Kölner Marienburg. Die Gelegenheit, gleich mit drei Nationaltrainern gleichzeitig über das weltweit größte Sportereignis reden zu können, bietet sich nicht oft. Auch die FC-Geschäftsführung, das Trainerteam Zvonimir Soldo und Michael Henke, U19-Coach Manfred Schadt, Weltmeister Thomas Häßler sowie FC-Präsident Wolfgang Overath nahmen an dem regen Gedankenaustausch teil. Der 1. FC Köln nutzte den WM-Talk aber in erster Linie, um für die „Stiftung 1. FC Köln" kräftig die Werbetrommel zu rühren. „Das ist heute ein Treffen in einer tollen Location in Köln, in der Marienburg, mit wichtigen Partnern vom 1. FC Köln und drei Nationaltrainern", zeigte sich FC-Geschäftsführer Claus Horstmann von der Veranstaltung angetan, „wir haben über die WM 2010 in Südafrika gesprochen, alles aber vor dem Hintergrund der Stiftung des 1. FC Köln. Das ist heute Abend die Kick-off-Veranstaltung, um unsere Stiftung, die letztes Jahr gegründet wurde, unseren Partnern bekannt zu machen."
Morten Olsen war früher beim FC selber noch Spieler. Heute sieht er es als eine Pflicht an, die positive Strahlkraft des Fußballs zu nutzen: „Wir müssen versuchen, Vorbilder zu sein und ich glaube, wir haben ein gutes Leben, ich habe mein ganzes Leben für mein Hobby gelebt, und wenn man anderen Leuten helfen kann, dann macht man das sehr gerne." Auch Bert van Marvijk hilft gerne für den guten Zweck: „Fußball kann sehr viel bewegen. Ich glaube auch, dass Fußballspieler das auch gerne machen. Viele Spieler und auch die Clubs, wie hier der 1. FC Köln, machen etwas sehr sinnvolles."
Von den Zielen der FC-Stiftung zeigte sich auch Hitzfeld angetan: „Ich freue mich immer, wenn Vereine sich karitativ engagieren und wenn Stiftungen gegründet werden. Jeder Verein, der eine Stiftung gründet, handelt vorbildlich in der heutigen Zeit. Wenn man die Sponsoren auch noch bewegen kann, ist das genau richtig. Und über die Plattform Fußball ist das natürlich noch einfacher.